Vita

Meine journalistische Laufbahn führte mich über verschiedene Tageszeitungen in West- und Ostdeutschland sowie mehreren Funktionen in Redaktionsleitung und Chefredaktion schließlich 1997 als freier Autor und Journalist zu elektronischen Medien mit Schwerpunkt WDR.

Für zahlreiche Reportage-Einsätze als Sonderkorrespondent für Fernsehen und Hörfunk reiste ich etwa in die Türkei, nach Mozambik, Indien, Sri Lanka, Pakistan, Haiti, Kenia, Zypern oder auf die Philippinen. Seit 2000 bin ich Trainer an der ARD.ZDF- medienakademie (früher ZFP) im Bereich Live-Berichterstattung Fernsehen.

Die zunehmende Gefährdung von JournalistInnen bei politischen Demonstrationen, Kundgebungen oder anderen Veranstaltungen war Anlass eines Trainingskonzepts für Teams und ReporterInnen, das ich für die ARD.ZDF-medienakademie entwickelte. Der SWR war die erste ARD-Anstalt, die zwei der Seminare zu diesem wichtigen Thema veranstaltete.

Ein Auslandseinsatz nach den Hungerrevolten in Haiti im Jahr 2008 brachte mich zum Videojournalismus (VJ). Seither drehe ich immer wieder auch selbst, inzwischen bevorzugt mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR). Es ist eine spannende Produktionsart, in der die Kamera fast beiläufig wird und die so – neben der HD-Bildqualität – hohe Authentizität und Nähe erreicht. Meine Erfahrungen gebe ich in DSLR-VJ-Seminaren weiter, wie an der J-School der FH-Kiel.

Angeregt durch die Arbeit in Katastrophengebieten setze ich mich mit der Problematik stark belastender Einsätze im journalistischen Alltag auseinander. Die Arbeit an einer WDR-Dokumentation führte zur Zusammenarbeit mit Dartcenter.org, einem Projekt der Columbia University Graduate School of Journalism, bei Informationsveranstaltungen, Seminaren und Trainings unter anderem für den WDR, die FH Kiel oder die Deutsche Welle. Daraus entstand auch das Konzept Nicht schaden, ein Angebot von Seminaren, Trainings und Beratung, das Claudia FischerFee Rojas, Petra Tabeling und ich in einem Team erfahrener TrainerInnen Medienschaffenden, ihren Arbeitgebern und Fortbildungseinrichtungen machen.

Im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten Projekts TARGET der FU Berlin drehte ich für die Journalistenaus- und -fortbildung den Film “media running amok?” . Er wurde im Juni 2015 vorgestellt und befasst sich mit den unmittelbaren und langfristigen Folgen von Berichterstattung nach Amokläufen für Betroffene und die Entwicklung neuer Täter.

Die gleichen Produktionsmittel – ein anderes Thema: in der Reihe 25pArt stelle ich KünstlerInnen und ihre Arbeit vor.

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